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DXBerlin Ernährung und Diabetes…

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…oder Kochen ohne kochen!

IMG_4271.JPGAm ersten Wochenende folgten Sascha und ich der Einladung von Abbott zu einem europäischen Bloggertreffen in Berlin. Am Donnerstag packten wir daher unsere Koffer an der Ostsee, wo wir noch für ein paar Tage nach dem „Lauf zwischen den Meeren“ verweilten. Donnerstagabend kamen wir wieder in Wuppertal an, um unsere Koffer auszupacken, Hunde abzuladen und Koffer wieder einzupacken. Am nächsten Morgen flogen wir von Düsseldorf nach Berlin, worüber ich nun berichten möchte.Wir Blogger aus Deutschland haben uns entschieden, den Bericht vom Wochenende in Form einer Blogparade aufzuteilen. Den Staffelstab habe ich gestern von Sarah von Dia Beat This bekommen, die über Diabetes und Mode geschrieben hat.

Als (Küchen)Chef  in unserem Haushalt, habe ich mich besonders gefreut, dass ein Workshop über Ernährung angeboten wurde. Ich war sehr gespannt auf das was uns dort gezeigt wurde. Beim gemütlichen Abend in der Bellini Lounge hatte ich den Referenten Boris Lauser schon kennengelernt und war entsprechend neugierig auf den nächsten Tag. Boris Lauser ist „Raw Food Chef“  und „Culinary Artist“ in Berlin. Er veranstaltet unter den Namen b.alive exklusive Dinner Events, hält weltweit Vorträge und Seminare und berät Restsurants und Hotels.IMG_4309.JPG

Am Samstagnachmittag ging es dann los, wir bekamen von Boris einen kleinen Einblick in die Rohküche. Bislang dachte ich auch immer, dass Rohkost aus Salat, Möhrchen und Gürkchen knabbern besteht, wurde aber eines Besseren belehrt. Nicht dass ich etwas gegen Gemüse habe, das Gegenteil ist der Fall. Seit knapp einem Jahr lebe ich vegetarisch und auch die Zeit davor, war ich nie ein großer Fleischfreund. Aber vegan? Nee, das kam für mich nun gar nicht in Frage, wo ich doch so gerne Eier und Milchprodukte esse. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir das nach diesem Workshop schon ganz gut vorstellen kann. In der Rohküche wird mariniert, gemixt, gekeimt, fermentiert und gedörrt. Wir haben Spaghetti aus Zucchini mit frischer Tomatensoße und pseudo Parmesankäse zubereitet. Super lecker, aber alles ungekocht. Der Parmesan war ein echtes Highlight und bestand aus Paranüssen, Salz und Knoblauch. Sah aus wie Parmesan und schmeckte auch so. Ich habe es an Sascha getestet, der an einem anderen Workshop teilgenommen hat. Er war sehr erstaunt, dass er gerade geriebene Nüsse gegessen hat. Aber auch die Tomatensoße war ein Traum. Frische Tomaten, frische Paprika und getrocknete Tomaten mit ein paar Kräutern und Gewürzen in den Hochleistungsmixer, fertig war die Soße. Mit hat es richtig gut geschmeckt. Der ein oder andere hätte das Ganze lieber warm gehabt, aber mich hat das nicht gestört. Ich esse eh immer so langsam, dass mein Essen sowieso kalt ist. IMG_4314.JPGDie Spaghetti aus Zucchini waren nicht einfach roh sondern nach dem durchdrehen auf dem Spiralschneider in Salz eingelegt, damit sie entwässert und weicher werden. Das Salz wird natürlich wieder abgespült.

Zum Nachtisch gab es Chiapudding aus Chiasamen und Mandelmilch mit Zimt und ein paar anderen spannenden Gewürzen, wie Maca Pulver, was dem Pudding eine karamellartige Note verliehen hat. Die Maca Wurzel stammt aus Peru. Ihr werden positive Effekte auf körperliche Leistungsfähigkeit zugeschrieben und potenzsteigernd soll es auch sein. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht den totalen Ausverkauf von Maca hergeführt!

Zusammenfassend kann ich sagen, mich hat der Workshop inspiriert. Ich habe mir direkt das Kochbuch von Boris Lauser mitgenommen und Zuhause meine Küchenutensilien aufgerüstet, um in Zukunft für Sascha und mich gesünder unser Essen zu zubereiteten und vielleicht auch ein wenig abzuspecken. Ab sofort gibt es bei uns jeden Morgen einen grünen Smoothie aus meinem neuen Hochleistungsmixer. Mein neuer Spiralschneider ist auch schon eingeweiht!IMG_2351.JPG
Das Blogstöckchen gebe ich nun weiter an Julja, die uns die künstlerische Seite von Berlin gezeigt hat.
Nachfolgend noch ein paar Fotos von meinem Wochenende in Berlin.

Veröffentlicht von

Manuela ist passionierte Hunde Liebhaberin und Hobby Köchin aus Wuppertal. Vom Diabetes ist sie nicht betroffen, dennoch zog dieser ungeliebte Zeitgenosse zusammen mit ihrem Partner in ihr kleines Haus im Bergischen Land ein, in dem sie mit ihren Hunden wohnt. „Seit diesem Tag gilt es ein Maul mehr zu stopfen“, sagt sie mit einem Zwinkern und meint damit die Herausforderungen, vor die der Diabetes auch Angehörige stellt. Über ihre Erlebnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Diabetes berichtet sie hier auf ihrem Blog.

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